Der Chef (Heino Ferch) und seine echte Sonderkommission

KATJA RÖDER, FRED BREINERSDORFER

EIN KIND WIRD GESUCHT

Wikipedia

Buch: Katja Röder und Fred Breinersdorfer, Regie: Urs Egger mit Heino Ferch, Silke Bodenbender, Johann von Bülow, Felix Kramer u.a., Produktion Liaps Pictures München, Erstsendung bei ARTE 15.1.2018, 20:15 Uhr, Wiederholung 22.7.2019, 20:15 Uhr

Die Ausstrahlung im ZDF erfolgte am 22.10.2018, 20:15 Uhr.

Der Fall Mico S. sorgte bundesweit wochenlang für Schlagzeilen: Am 3. September 2010 geschieht in einem kleinen Ort in der Nähe von Mönchengladbach das, was für Eltern das Schlimmste ist: Ihr Kind kommt abends nicht nach Hause, auch am folgenden Morgen bleibt der zehnjährige Junge spurlos verschwunden. Das ist der Tag an dem Chefermittler Ingo Thiel (Heino Ferch) den Eltern sein Versprechen gibt, den Täter zur Strecke zu bringen und den Jungen zu finden.
Thiel stellt ein Team zusammen, das an Größe und Expertise unerreicht ist. Die Arbeit der „SOKO Mirco“ gilt als die aufwändigste Mordermittlung in der deutschen Kriminalgeschichte. Am Tag 145 nach der Entführung löst Ingo Thiel mit der Festnahme des Täters sein Versprechen ein.

Festivals: 8.3.2018, Deutsches Fernshekrimifestival (Wettbewerb)

Auszeichnungen: Der Film wurde am 9. März 2018 beim Deutschen FernsehKrimi-Festival in Wiesbaden mit dem Publikumspreis und dem Darstellerpreis für Heino Ferch ausgezeichnet. Zudem erhielt er eine Nominierung als „Beste Produktion“ bei den Preisen der Deutschen Akademie für Fernsehen, die am 30. November 2018 in Berlin vergeben wurden.

Die Quote: Bei ARTE hatte der Film die sensationelle Einschaltquote von 1,8 Mio. Zuschauern, lag damit auf Platz 2 der ewigen Hitliste des Senders für die Primetime und wurde bei den französsichen und deutschen Zusehern Jahressieger 2017 (siehe unten). Bei der Erstausstrahlung im ZDF am 22.10.1018 erzielte der Film eine Recihweite von 5,4 Mio. und 17,1 % Martkanteil, auch das – trotz des großen Zuschauerinteresses bei ARTE – ein sehr gutes Ergebnis.

Die Kritik: Breinersdorfer und Röder verzichten bei der Nacherzählung der damaligen Ereignisse auf jegliche Effekthascherei. Nüchtern und realitätsgerecht wird die Arbeit der Polizei beschrieben, und die stellt sich deutlich anders da als im üblichen Fernsehkrimi. Mit nur zwei kalauernden Kommissaren und ein bis zwei Zuträgern ist so ein Fall in der Realität nicht zu lösen. (Frankfurter Rundschau)

Presselinks:

Frankfurter Allgemeine Zeitung, BILD, Kölner Stadtanzeiger, u.a.

Andreas Schreitmüller, der Redaktionschef “Film”  von ARTE schrieb:

“Liebe Katja, lieber Fred, lieber Urs, lieber Nils,

das Ergebnis der Ausstrahlung von „Ein Kind wird gesucht“ am Freitag auf ARTE ist sensationell. Ihr habt es ja schon am Wochenende erfahren, dass wir in Deutschland knapp 6% und 1.814.000 Zuschauer hatten. (Der durchschnittliche Marktanteil von ARTE liegt bei etwas über 1%).

Das ist der zweithöchste Marktanteil in der Primetime, den ARTE in Deutschland je hatte!

Und in diesem Jahr ist es natürlich der höchste Primetime-Marktanteil in Deutschland.

In Frankreich waren es 1.259.000 Zuschauer für „Un enfant disparaît“, was einem Marktanteil von 5,1% entspricht. Es ist damit in Frankreich der beste Wert auf diesem Programmplatz des ganzen Jahres und dies mit einem deutschen Film ( und mit deutschen, in Frankreich eher unbekannten Stars).

Auf der “ewigen Liste” von ARTE erreicht er Platz zwei seit Sendebeginn.

Ganz herzlichen Dank und große Anerkennung Euch allen,

Andreas

LA SOIRÉE EN FRANCE ET EN ALLEMAGNE

En prime time, côté français, le téléfilm allemand Un enfant disparaît enregistre le meilleur score 2017 de la case Fiction du Vendredi avec une pda de 5.1 % (vs 2,6 %). En Allemagne, le téléfilm atteint la 2èmemeilleure audience depuis les débuts de la Chaîne sur la tranche du prime time avec 5.96 % (vs 2.10 %).“