Filmausschnitt

FRED BREINERSDORFER

DER HAMMERMÖRDER

Wikipedia

Buch: Fred Breinersdorfer, Regie: Bernd Schadewald, mit Ulrike Kriener, Christian Redl, Peter Rühring u.a., Produktion: CCC Filmkunst Artur Brauner, Erstsendung: 3.9.1990 19.30 Uhr, ZDF

Breinersdorfers Sohn Julian bei den Dreharbeiten

Eine Serie von Morden auf Parkplätzen in der württembergischen Provinz steht in engem Zusammenhang mit Banküberfällen. In Christa (Ulrike Kriener) keimt der Verdacht auf, ihr Mann könne (Christian Redl) der sogenannte Hammermörder sein. Sie beginnt, nach Spuren zu suchen, immer in Gefahr, von ihrem Mann dabei ertappt zu werden.

Festivals und Auszeichnungen: Der Film lief auf zahlreichen Festivals und wurde u.a. 1991 mit dem Telestar (Vorgänger des Deutschen Fernsehpreises) (Regie und Darsteller) und dem Goldenen Panandabären (Sechuan Fernsehfestival, China) ausgezeichnet. – Bernd Schadewald, Christian Redl und Ulrike Kriener erhielten 1991 mit dem Adolf-Grimme-Preis mit Silber . Der Autor des Drehbuchs wie der Romanvorlage ging rätselhafterweise leer aus.

Die gute Kritik: Ein Klassiker des deutschen Fernsehfilms (DER SPIEGEL)

Die schlechte Kritik: Unscharf! (Frankfurter Rundschau)

Die Quote: 8.660.000 Haushalte, ensprechend 25 % Marktanteil

Verfilmung des gleichnamigen Romans von Fred Breinersdorfer. – Julian Breinersdorfer, der Sohn des Autors, spielt am Anfang des Films den Jungen, der die erste Leiche findet (siehe Bild oben) .

Das Romanmanuskript wurde von mehreren Verlagen (darunter Edition Weitbrecht, Rowohlt, Fischer) abgelehnt. Fred Breinersdorfer gründete daraufhin den Factor:Verlag:Stuttgart, um den dokumentarischen Roman selbst herauszubringen. Er wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Als Taschenbuch erschien es später bei Rowohlt und Heyne und ist heute noch lieferbar. – Der Autor schrieb zudem noch eine Theaterfassung (UA 6.10.93, Landesbühne, Esslingen) und eine Hörspielfassung (UA 11.10.1993, SDR).

Der Dokumentarfilm über den Kriminalfall

Die DVD: