Anneke Kim Sarnau und Axel Prahl

FRED BREINERSDORFER

DIE HOFFNUNG STIRBT ZULETZT

Wikipedia

Buch: Fred Breinersdorfer, Regie: Marc Rothemund, mit Anneke Kim Sarnau, Axel Prahl, Wotan Wilke Möhring, Barbara Rittner u.a., Produktion: Bernd Burgemeister, TV60Film, München, Erstsendung: 3.4.2001, 20.45 Uhr, ARD (NDR)

Corinna, eine junge Frau aus der Provinz, beginnt auf einem Hamburger Polizeirevier ihre Berufskarriere als Streifenpolizistin. Es gelingt ihr ein Mustereinstieg, bei einer Schiesserei rettet sie einen Kollegen. Doch der Dienstalltag zeigt bald seine Spuren, Corinnas Beziehung zu ihrem Freund Max zerbricht, sie entfremdet sich von den Eltern. Ihr Chef, der Revierleiter Eddy Garbitsch, verliebt sich in sie und macht auch ausserhalb des Dienstes Annäherungsversuche. Er bedrängt Corinna, bis sie sich nicht anders zu helfen weiss, als ihm eine Ohrfeige zu geben, heimlich beobachtet von Kollegen. Tief verletzt von der Zurückweisung beginnt Garbitsch eine rücksichtslose Mobbingkampagne, der sich aus Corpsgeist ein Teil der Kollegen anschliesst.

Festivals: Internationale Hofer Filmtage 2001, Berlinale 2002, 12. Filmkunstfest Schwerin, Cannes, Fernsehfilmfestival Baden-Baden 2002

Auszeichnungen: Deutscher Fernsehpreis, Beste Darstellerin, Annecke Kim Sarnau; Nominierung Deutscher Fernsehpreis für Regie, Publikumspreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, Fernsehfilmfestival Baden-Baden, Preis der Jury für Schauspiel für Axel Prahl und Anneke Kim Sarnau; Goldene Kamera 2003 bester Fernsehfilm, Nachwuchspreis Schauspiel Goldene Kamera für Anneke Kim Sarnau; Adolph-Grimm-Preis mit Gold 2003 für Hauptdarsteller, Buch und Regie, Bayrischer Fernsehpreis 2003 für Hauptdarstellerin, ver.di Fernsehpreis für Fred Breinersdorfer.

Preisverleihung Grimme

Die gute Kritik: Ein Glücksfall … Ein Film den man nicht so leicht vergessen wird. (FAZ)

Die schlechte Kritik: Geschichten wie diese existieren in dieser Form nicht. Die Münchner Polizei: „Wir haben sensibilisierte Vorgesetzte, eine Gleichstellungsbeauftragte, die Polizei-Seelsorge und die Gewerkschaften, an die sich Mobbingopfer wenden können.” (tz)

Die Quote: 4.180.000 Haushalte, entsprechend 13,7 % Marktanteil

Der Film basiert auf vier Fällen, in denen sich in den letzten Jahren Polizistinnen nach Mobbing durch Kollegen und Vorgesetzte aus Verzweiflung getötet haben. Er zieht so etwas wie eine Quersumme aus diesen Schicksalen.